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Wie funktioniert ein Hörtest?

Ablauf eines Hörtests

Zunächst werden Ihnen unsere HÖRFREUDE-Akustiker einige Fragen zu Ihrem Alltag und Ihrer Lebensumgebung stellen. Sie werden auch zu Ihren Wünschen, Vorlieben und Gewohnheiten befragt. Oder ob Sie im Beruf häufig großem Lärm ausgesetzt sind oder waren. Ihre Antworten sind sehr wichtig für die Auswertung Ihres Hörbedarfs.

Der Hörtest findet in unserem Klangraum statt. Ihr Gehör wird mittels Tonaudiometrie in verschiedenen Frequenzbereichen überprüft. Sie bekommen über Kopfhörer verschiedene Töne dargeboten. Diese Frequenzen umfassen den hörbaren Bereich des Menschen (500 Hz bis 8kHz). Die Töne werden nacheinander und für jedes Ohr einzeln abgespielt. Jeder Ton beginnt dabei zunächst sehr leise und wird langsam lauter. Sobald Sie den Ton das erste Mal wahrnehmen, geben Sie dies zu erkennen.

Im Anschluss an diesen Test, wird Ihr Gehör mittels Sprachaudiometrie geprüft. Sie hören über die Kopfhörer verschiedene Testwörter, die Sie nachsprechen. Sprachaudiometrie ist eine Methode zum Messen der Fähigkeit zur Spracherkennung eines Menschen. Das Sprachtestmaterial wie Zahlen, Wörter oder Sätze wird gesprochen und dabei wird die Fähigkeit zur Spracherkennung ermittelt. Dies geschieht bei verschiedenen Geräuschpegeln, um das Spracherkennungsniveau feststellen zu können.

Auswertung eines Hörtest

Der Hörtest wird mittels eines Audiogramms ausgewertet. Das Audiogramm ist die grafische Darstellung Ihres Hörvermögens im Vergleich zu einer normal hörenden Person. Es zeigt die Testtöne auf einer Skala an und gibt so Auskunft über die Hörschwelle in Dezibel (dB HL).

Auf der horizontalen Skala werden die verschiedenen Frequenzen angegeben. Dabei sind die tiefen Frequenzen (z.B. das Brummen eines Motors) ganz links und die hohen Töne (z.B. das Zwitschern eines Vogels) ganz rechts eingeordnet. Auf der vertikalen Skala wird die Lautstärke der jeweiligen Frequenz angegeben. Von leise (oben) bis laut (unten). Die Angabe erfolgt in Dezibel, abgekürzt als dB(A). Das gesunde Ohr hört ab 0 dB(A) und erreicht seine Schmerzgrenze bei 110 dB(A).

Unser HÖRFREUDE-Akustiker liest daran Ihr aktuelles Hörvermögen ab. Gleichzeitig dient es als Grundlage zur Feststellung eventueller Hörstörungen und unter Umständen zur späteren Auswahl des passenden Hörgerätes. Der Hörtest ist also nicht nur ein wichtiger Teil der Diagnose, sondern auch schon Teil der Beratung für das richtige Hörgerät. Ein Hörtest tut nicht weh und ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen Vorsorge. Nutzen Sie unser Angebot für einen kostenlosen Hörtest in unserem Haus.

Audiogramm ohne Hörverlust

Audiogramm ohne SchwerhörigkeitAudiogramm mit einer klassischen Hochton-Schwerhörigkeit

Audiogramm Hochton-Schwerhörigkeit

Gerade Innenohr-Schwerhörigkeiten betreffen meistens den Hochtonbereich. Hohe Frequenzen werden am Beginn der Hörschnecke erkannt und sind von daher am anfälligsten für Abnutzungserscheinungen.


Luftleitungsschwelle: Markierung: Kreise (rechts) bzw. Kreuze (links), mit einer durchgezogenen Linie verbunden


Knochenleitungsschwelle: Markierung: Pfeilspitzen, verbunden mit gestrichelten Linie


Im obigen Audiogramm sind die Luft- und die Knochenleitungsschwelle identisch, dass heißt, dass das Mittelohr korrekt funktioniert und die Schwerhörigkeit im Innenohr liegt.

Audiogramm einer Mittelohr-Schwerhörigkeit

Mittelohr-Schwerhörigkeit

Die Knochenleitungsschwelle ist auf beiden Seiten normal, d.h. das Innenohr funktioniert korrekt. Die Schwerhörigkeit liegt im Mittelohr und könnte durch moderne Hörgeräte sehr gut ausgeglichen werden.

Audiogramme: Deutsches HörZentrum Hannover

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