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    Hörsturz: Erkennung, Auswirkungen, Behandlung

    Beschwerden nach einem Hörsturz

    Folgende Beschwerden treten bei einem Hörsturz in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit auf:

    • plötzlicher Hörverlust
    • Ohrgeräusche (Tinnitus)
    • Druckgefühl im Ohr
    • Schwindel
    • veränderte Wahrnehmung von Tönen
    • Pelziges Gefühl um die Ohrmuschel

    Patienten mit einer plötzlichen Hörstörung sollten sich sofort bei einem HNO-Arzt vorstellen.

    Ist jeder Hörverlust ein Hörsturz?

    Nein. Denn es gibt viele mögliche Gründe, wenn das Hörorgan auf einmal nicht mehr richtig funktioniert – eine Mittelohrentzündung kann schuld sein oder ein Pfropf aus Ohrenschmalz, der den Gehörgang verstopft. Die Diagnose Hörsturz kann nur ein Arzt, nach Ausschluss aller infrage kommenden Ursachen, stellen. Der Hörsturz ist definiert als akute, einseitige Hörminderung ohne erkennbare äußere Ursache. Da der Auslöser der Hörstörung nicht bekannt ist, gibt es auch keine Medikamente. In vielen Fällen klingen die Beschwerden in den ersten Wochen nach dem Hörsturz spontan ab.

    Schätzungen zufolge erleiden in Deutschland jährlich zwischen 160 und 400 Menschen pro 100.000 Bürger einen plötzlichen Hörverlust mit individuell unterschiedlichem Schweregrad. Besonders häufig sind Menschen ab dem 50. Lebensjahr betroffen. Die Ursachen und der Einfluss äußerer Umstände werden indes von Experten kontrovers diskutiert.

    Art und Schwerhörigkeit  eines Hörverlustes lassen sich mit der Tonaudiometrie bestimmen. Im Laufe der Behandlung wird das Audiogramm zur ständigen Kontrolle genutzt. Ein Hörsturz liegt vor, wenn Töne über Luft- sowie Knochenleitung in gleicher Weise schlechter wahrgenommen werden. Dann handelt es sich um eine Schallempfindungsstörung mit Schädigungsort in der Kochlea - ein Hörsturz.

    Tonaudigramm nach einem HörsturzAbb.: Tonaudiogramm nach einem Hörsturz [aus Probst R. Innenohr und retrokochleäre Störungen. In: Probst R, Grevers G, Iro H: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York 2000]

    Hörgeräte als Therapie bei anhaltendem Hörsturz

    Ein Hörsturz kann öfters auftreten. Die Sinnes- und Haarzellen können aber auch schon bei einem einmaligen Hörsturz geschädigt werden. In der Folge führt dies zu einem dauerhaften Defizit beim Hören und kann nur durch Hörgeräte effektiv ausgeglichen werden. Die Hörgeräte-Akustiker der HÖRFREUDE sind Ihnen in dieser Situation gern behilflich. Einen Termin können sie telefonisch, werktags zwischen 9.00Uhr und 18.00 Uhr und jederzeit per Email in der jeweiligen Filiale vereinbaren.

    Beratungstermin vereinbaren

    Für einen Service ohne Wartezeit empfehlen wir Ihnen einen Termin zu vereinbaren. Die Terminvergabe erfolgt zeitnah und nach Ihren Wünschen. weiterlesen

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