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    Häufig gestellte Fragen

    Welches ist das richtige Hörgerät für mich?

    Nachdem Sie Gewissheit haben und feststeht, dass ein Hörgerät die optimale Lösung ist, um einen Hörverlust auszugleichen - stellt sich die wichtigste aller Fragen: "Welches ist das richtige Hörgerät für mich?"

    Das optimale Hörgerät soll den persönlichen Hörverlust einer Person ausgleichen und einen bestmöglichen Tragekomfort bieten. Das Hörvermögen ist subjektiv, das teuerste Hörgerät ist nicht immer das Beste, man muss es einfach ausprobieren.

    Eine individuelle Angelegenheit

    Die Bedürfnisse sind von Person zu Person unterschiedlich. Daher gibt es nicht „das eine Hörgerät“, das perfekt für alle ist. Ein Hörverlust ist immer individuell, Bedürfnisse und Lebenslagen sind ebenfalls unterschiedlich. Das Wichtigste ist, ein Hörgerät zu finden, das am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrer Schwerhörigkeit passt. Es ist wichtig, dass Sie sich an Ihr Hörgerät gewöhnen können und die Technik, die es bietet nutzen möchten, dann steht einem Hörgenuss nichts mehr im Weg.

    Alle neuen Hörgeräte der anerkannten Hersteller sind hochwertige Geräte auf Basis moderner Digitaltechnik und alle führenden Hersteller bieten Hörgeräte in allen Preisklassen. Selbst die günstigsten Geräte verwenden moderne Technologie und sind Qualitätsprodukte. Auch wenn Hörgeräte von außen gleich aussehen, können sich ganz unterschiedliche technische Eigenschaften dahinter verbergen.

    Wenn Sie die neueste Technologie und die erweiterten Funktionen wünschen, dann sollten Sie auch die neuesten und besten Hörgeräte zur Probe tragen und vergleichen.

    Welche Geräte kommen in Frage?

    Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Hörgerätetypen: Hinter-dem-Ohr-Geräten und Im-Ohr-Geräten. Letztere sind inzwischen auch in winzigen Ausführungen erhältlich und sitzen dann fast unsichtbar im Ohr. Diese Hörgeräte wurden früher bevorzugt gekauft, da es vielen Menschen unangenehm war, sich als schwerhörig zu „outen“. Allerdings sind die Hdo-Geräte heute so unauffällig, nahezu unsichtbar, dass sich der Tragekomfort erheblich verbessert hat.

    Hinter-dem-Ohr Hörgerät (Hdo)

    Hinter dem Ohr Hörgerät

    In-dem-Ohr Hörgerät (IdO)

    Mini IdoIn dem Ohr Hörgerät

    Wie geht man vor, wenn man Hörgeräte sucht?

    Verdichten sich die Anzeichen, dass das Gehör nachgelassen hat, sollte möglichst bald ein Hörgeräte-Akustiker aufgesucht werden. Der Hörgeräte-Akustiker überprüft kostenlos das Hörvermögen und informiert über das weitere Vorgehen.

    Vereinbaren sie einen Termin für eine kostenlose und unverbindliche Beratung. Unsere HÖRFREUDE-Akustiker sind Ihnen gerne bei der Wahl des optimalen Hörgerätes behilflich.

    Brauche ich ein Rezept für Hörgeräte?

    Mit Hörgeräten beginnt für schwerhörige Menschen ein ganz neues Leben. Selbstverständlich im positiven Sinne. Mit Hörgeräten können hörgeschädigte Menschen wieder aktiv am Leben teilnehmen. Der Weg zum Hörgerät ist unkompliziert und wird hier in 3 einfachen Schritten erläutert. Für den kostenlosen Hörtest und die Auswahl Ihres Hörgerätes sowie die Testphase wird kein Rezept benötigt. Weder der Weg zum Hals-Nasen-Ohrenarzt noch zum Allgemeinarzt ist bis dahin notwendig. So spart man viel Zeit und einige Wege. Der Hörgeräteakustiker übernimmt den Hörtest, die Hörgeräteanpassung und die Hörmessungen.

    Bei einer Erstversorgung benötigen Sie erst ein Rezept vom Ohrenarzt, wenn Sie Ihr Wunschgerät gefunden haben. Mit diesem Rezept übernimmt der Hörgeräteakustiker die Abrechnung mit der Krankenkasse und sichert die Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkasse.

    Nach sechs Jahren besteht wieder ein Anspruch auf Zuzahlung der Krankenkasse für neue Hörgeräte. Für diese Folge-Versorgung ist kein Besuch beim HNO-Arzt nötig. Das spart den Hörgeräteträgern Zeit und Aufwand.

    Gibt es Alternativen zum Hörgerät?

    Hörhilfe ist eine allgemeine, unspezifische Bezeichnung für eine Vielzahl unterschiedlicher Hörhilfsmittel. Hörhilfen helfen Menschen eine Hörschwäche auszugleichen. Hörgeräte sind dabei die beste Möglichkeit Hörminderungen zu begegnen. Dennoch gibt es medizinische Gründe, die das Tragen eines Hörgerätes leider nicht möglich machen. In solchen Fällen bietet sich als Alternative ein Implantat an. Mittelohr-Implantate kommen als Alternative insbesondere bei Erwachsenen in Frage, die aus medizinischen Gründen keine Hörhilfe tragen können. Mögliche Gründe sind:

    • Unverträglichkeiten
    • Allergien oder
    • Missbildungen des Außenohrs.

    Eine Voraussetzung für den Einsatz von Mittelohr-Implantaten ist die weitgehende Funktionstüchtigkeit des Mittelohrs und der inneren Haarzellen. Sind die inneren Haarzellen stark geschädigt, kann ein Cochlea Implantat zum Einsatz kommen. Die Implantation geschieht immer unter Narkose und kommt nur in Extrem-Fällen zum Einsatz z.B. wenn man mit moderne Hörgeräte kein ausreichendes Sprachverstehen mehr erzielen kann. 

    Hörverstärker: Bei einem kurzfristigen Hörverlust können Hörverstärker gute Dienste leisten, beispielsweise bei einem Gespräch oder einem Kinobesuch. ABER Hörverstärker haben ähnliche Nachteile wie analoge Hörgeräte: Sie verstärken alle Geräusche aus der Umgebung, also auch Wind oder Straßenlärm. Zudem sind sie anfällig für Rauschen oder Störgeräusche. Ein weiterer Nachteil von Hörverstärkern ist, dass sie weder medizinisch geprüft noch vom Hörakustiker an die individuelle Hörschwäche angepasst werden. Bei anhaltender Hörschwäche bieten Hörverstärker somit keine sinnvolle Alternative zu Hörgeräten. Sie eignen sich eher, um in bestimmten Situationen eine gezielte Verstärkung der Lautstärke herbei zu führen. Wenn der Verdacht auf Schwerhörigkeit besteht, sollte daher in jedem Fall ein Hörtest durchgeführt werden. Um ein optimales Ergebnis bei einer langfristigen Hörminderung zu erreichen, empfehlen wir Ihnen den Besuch beim HÖRFREUDE-Akustiker. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin mit einem kostenfreien Hörtest.

    Was zahlt die Krankenkasse?

    Ein Grund weshalb im Durchschnitt 7 Jahre von einem beginnenden Hörverlust bis zu einem Hörgerät gewartet wird, ist die Angst vor den hohen Kosten. Aber warum? Wenn die Notwendigkeit einer Hörgeräteversorgung vorliegt, sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, sich an den Kosten einer Hörgeräteversorgung zu beteiligen.

    Gute Nachrichten: Seit 2013 beteiligen sich die Krankenkassen mit einem Zuschuss an Hörgeräten, den es vorher in dieser Höhe noch nie gab. Beste Zeiten für die Anschaffung von Hörgeräten.

    Höhe des Zuschusses/Festbetrag:

    So individuell wie der Fingerabdruck ist auch das Hörvermögen eines Jeden. Ist im Zuge eines Hörverlustes ein Hörgerät die Lösung, ist auch hier vieles an Individualität zu beachten - 0815 gibt es bei Hörgeräten nicht. Im Durchschnitt erhalten gesetzlich Krankenversicherte, die ein Hörgerät benötigen, einen Zuschuss in Höhe von 784,94 € - den sogenannten Festbetrag. Dies ist der maximale Wert, den die Krankenkasse zu einem Hörgerät beisteuert. Die genaue Höhe der Krankenkassenbeteiligung ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Einen Anhaltspunkt liefert folgende Übersicht:

    Versicherung Zuschuss für das 1. HG

    Gesamt-Zuschuss bei Versorgung mit 2 Hörgeräten

    AOK 685 € 1.534 €
    BKK (Siemens, Audi, pronova, Deutsche BKK, Schwenninger) 700 € 1.614 €
    BKK Victoria D.A.S. (BIG) 710 € 1.614 €
    BKK System 729 € 1.672,58 €
    Bahn BKK 685 € 1.534 €
    IKK classic/Daimler BKK/Securvita BKK 685 € 1.534 €
    IKK Verbund/gesund plus 685 € 1.534 €
    Knappschaft/LKK 650 € 1.451 €
    vdek (DAK/KKH/Barmer/Techniker) 685 €

    1.534 €

    Stand: 01.11.2015, Diese Übersicht dient lediglich der Information, für die Höhe des Zuschusses wird keine Gewähr übernommen.

    Hierbei ist folgendes zu beachten:

    • Versicherte müssen grundsätzlich einen Eigenanteil von zehn Euro pro Gerät leisten. 

    Zahlung von weiteren Extras

    Die Krankenkassen übernehmen auch die Kosten für die Beratung, Programmierung und Anpassung des Hörgeräts sowie für die Nachbetreuung und auftretende Reparaturen (Reparaturpauschale), hierbei gibt es Unterschiede zwischen Hörgeräten zum Nulltarif und Komfort-Hörgeräten, diese erläutert Ihnen Ihr Hörgeräte-Akustiker. Um unsere Kunden optimal vor hohen Eigenteilen, insbesondere bei Reparaturen zu schützen, bieten wir Ihnen exklusiv bei der HÖRFREUDE das ServicePlus Leistungspaket.
    Die für den Betrieb erforderlichen Batterien werden nur bis 18. Lebensjahr des Versicherten bezahlt.

    Eigenanteil für Mehr-Leistung

    Der Hörgeräte-Akustiker ermittelt mit dem Hörgeschädigten das geeignete Hörgerät - dabei ist zu jeder Zeit ersichtlich, was wieviel kostet. Ist die Entscheidung getroffen, reicht der Akustiker die notwendigen Unterlagen inkl. der ärztlichen Verordnung (nur bei Erstversorgung notwendig!) für die Zuzahlung bei der Krankenkasse ein.  Den kompletten Schriftverkehr übernimmt der Hörgeräteakustiker - Sie müssen sich um nichts kümmern.
    Entsteht durch individuelle Wünsche wie Komfort, Ästhektik, einfacher Bedienung oder sonstigen Zusatznutzen ein Eigenanteil, kann dieser privat übernommen werden. Die HÖRFREUDE bietet hierfür auf Wunsch eine 0 % Finanzierung mit kleinen Raten an.

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